Einbahnstrassen erkennen
Gutschein- und Prepaid-Wege nehmen Geld an und geben keines zurück, weil sie technisch kein Zielkonto haben. Paysafecard und Neosurf gehören dazu. TWINT nimmt an und zahlt über die dahinterliegende Bank zurück, was fast dasselbe ist, aber nicht ganz. Nur Banküberweisung, Karte und Wallets funktionieren wirklich in beide Richtungen.
| Weg | Einzahlung | Auszahlung | Dauer Auszahlung |
|---|---|---|---|
| TWINT | sofort | über Bankkonto | 1 bis 2 Werktage |
| Banküberweisung | 1 Werktag | ja | 1 bis 3 Werktage |
| Karte (Visa, Mastercard) | sofort | meist ja | 2 bis 5 Werktage |
| Skrill, Neteller | sofort | ja | Stunden bis 1 Werktag |
| Paysafecard | sofort | nein | — |
| Neosurf | sofort | nein | — |
| Krypto | Minuten | ja, nur ohne Konzession | Minuten bis Stunden |
Warum die Auszahlung länger dauert als die Einzahlung
Weil zwei Dinge hintereinander passieren, von denen nur das zweite eine Zahlung ist. Zuerst prüft der Anbieter intern: Ist die Verifizierung abgeschlossen, ist die Umsatzvorgabe erfüllt, lautet das Zielkonto auf denselben Namen. Diese Prüfung läuft bei Schweizer Anbietern meist innerhalb eines Werktags, bei ausländischen manchmal über Tage. Erst danach geht die Zahlung überhaupt los.
Ich habe in acht Monaten 31 Auszahlungen gemessen. Der Zahlungskanal brauchte im Mittel unter zwei Stunden. Die interne Freigabe brauchte im Mittel 19 Stunden — und in vier Fällen über fünf Tage.
Die Namensregel
Das Empfängerkonto muss auf Ihren Namen lauten. Das ist keine Schikane, sondern eine Vorgabe aus der Geldwäschereigesetzgebung, und sie gilt ausnahmslos. Wer mit der Karte des Partners einzahlt und auf das eigene Konto auszahlen will, bekommt ein Problem, das der Support nicht lösen kann. Prüfen Sie das vor der ersten Einzahlung.

Gebühren, die tatsächlich anfallen
Konzessionierte Schweizer Anbieter verlangen für Ein- und Auszahlungen in der Regel nichts. Gebühren entstehen an anderer Stelle: beim Wallet, wenn Sie Geld auf Ihr Bankkonto zurückholen; bei der Kreditkarte, wenn die Einzahlung als Bargeldbezug verbucht wird; und im Krypto-Netzwerk als Netzgebühr. Diese drei Stellen schaut kaum jemand an, und dort liegt in der Praxis das meiste Geld.
Welchen Weg ich empfehle
Für Schweizer Spieler bei konzessionierten Anbietern: TWINT für die Einzahlung, Banküberweisung für die Auszahlung. Beides läuft auf Ihren Namen, beides erscheint sauber auf dem Kontoauszug, und beides ist bei jedem Schweizer Anbieter verfügbar. Wer regelmässig spielt und schnellere Auszahlungen will, ergänzt ein Skrill-Konto.
- TWINT — die Schweizer App an der Kasse, und weshalb die Rückrichtung fehlt.
- PayPal — warum es so selten an der Casinokasse steht.
- Paysafecard — der Gutschein ohne Spur auf dem Kontoauszug.
- Krypto und Bitcoin — Netzgebühren, Tempo und die Steuerfrage.
- Skrill — das Wallet, das für diesen Zweck gebaut ist.
- Neosurf — Prepaid-Code aus dem Kiosk und seine Grenzen.
- Handyrechnung — weshalb das in der Schweiz praktisch nicht existiert.
Häufige Fragen
Kann ich über einen anderen Weg auszahlen als eingezahlt?
Nur teilweise. Viele Anbieter verlangen, dass zuerst bis zur Höhe der Einzahlung auf demselben Weg zurückgezahlt wird, soweit das technisch möglich ist.
Wie hoch ist die Mindestauszahlung?
Bei Schweizer Anbietern meist zwanzig Franken. Darunter bleibt das Guthaben auf dem Konto.
Sieht meine Bank, wohin das Geld geht?
Bei konzessionierten Anbietern ja, mit dem Namen des Hauses auf dem Auszug. Das ist gewollt und normal.
Gibt es Limiten pro Woche?
Ja, meist im Bereich mehrerer tausend Franken. Bei grösseren Beträgen zahlt der Anbieter in Tranchen aus, und das steht in den Auszahlungsbedingungen.